Das Demenz-Netz Kreis Mettmann
Den Herausforderungen durch den demografischen Wandel und die erwartbare Zunahme demenzkranker Menschen begegnet der Kreis seit 2006 durch die Etablierung eines Netzwerks zur nachhaltigen Versorgung. Das Demenz-Netz Kreis Mettmann will Betroffene, Angehörige, ehrenamtliche Mitarbeiter, Fachkräfte und alle interessierten Bürger über das Thema Demenz informieren sowie Hilfsangebote und Anbieter vernetzen.
Kernpunkte der Konzeption sind
- die Vernetzung zu einem Demenznetz > Intensive Vernetzung und Koordination aller Anbieter und Hilfsmöglichkeiten durch jeweils ein Projektbüro für die Nord- und Süd-Region und praktische Weiterentwicklung der Zusammenarbeit in Projektgruppen
- die Gemeinwesenorientierung > Dezentrale stadtteilbezogene Beratungs- und Unterstützungsangebote, gemeinsam mit ansässigen Institutionen, Treffpunkten, Anbietern
- die Begleitung der Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen durch einen „Lotsendienst“ > Gezielte Beratung zum Bedarf und zu den Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten sowie Vermittlung an die Anbieter so früh wie möglich und während des gesamten Verlaufs der Krankheit
Das Demenz-Netz Kreis Mettmann wird als Modellprojekt aus Mitteln der Stiftung des Landes NRW für Wohlfahrtspflege gefördert. Träger des Projektes sind die Theodor Fliedner Stiftung für den Nordkreis und die Bergische Diakonie Aprath für den Südkreis. In einem Kompetenzverbund kooperieren die Träger mit der Kreisverwaltung Mettmann und ihren Diensten und dem Demenz-Servicezentrum für die Region Düsseldorf. Von den beiden Projektteams sollen die Impulse trägerübergreifend in die Fläche der gesamten Region gehen.
Das Modellvorhaben begann im August 2006 und endet im Februar 2009.


